Heute waren Romana und ich in der Steiermark unterwegs. Genaugenommen in Hafning bei der Hirnalm von dort auf das Fahnenköpfl,
hinunter zum Barbarakreuz und weil noch viel Zeit war wieder hinauf auf den Krumpensee. Das war dann eine ganz schön
große Runde mit fast 1.300Hm die uns jede Menge tolle Eindrücke bescherte, aber auch einiges an Kraft kostete.
Begonnen hat es am Parkplatz unterhalb der Hirnalm wo wir bald die ersten Wegweiser zum Fahnenköpfl vorfinden.
Romana versucht vergeblich die Lore zu Kippen, für`s Dehnen ist es aber eine perfekte Gelegenheit.
Steiermark
Hirnalm - Fahnenköpfl
Barbarakreuz - Krumpensee
2026
So wie fast immer bei den letzten Touren sehen wir auch heute wieder unzählige Frühlingsboten, in erster Linie Schneerosen.
Nach wenigen Minuten finden wir eine “Abkürzung” die uns nicht zum Barbarakreuz sondern gleich hinauf zum Fahnenköpfl bringt.
Der Weg zum Fahnenköpfl ist durchwegs schwarz und Trittsicherheit ist von Vorteil. Im oberen Bereich gibt es einige seilversicherte
Stellen, die schon alleine der Steilheit wegen und der teils ausgesetzten Wegführung für Beruhigung sorgen.
Links im Bild die Kante mit den etwas abgespeckten Felsen ist wohl eine der Schlüsselstellen dieser Tour.
Beim Fahnenköpfl gibt es eine gute Aussicht, viel Platz ist hier jedoch nicht.
Ein Blick nach Vordernberg. Rechts mit Schnee der Thalerkogel, links vorne der Große, bzw. der Hohe Schilling.
Nochmals Herzkogel und der Thalerkogel. Gleich vom Gipfel weg gibt es wieder schöne Seilpassagen für den Abstieg.
Hier sehen wir zum Grieskogel und Gößeck. Im Bild darunter ein Blick nach Friedauwerk, von wo wir kürzlich am Herzkogel waren.
Der Frosch quackt nun hier,
das Gebirge nahmen wir mit,
für die Giraffe war kein Platz
mehr im kleinen Rucksack.
Romana und ich sind meistens recht flott unterwegs. Daher stellt sich öfters die Frage - und was machen wir Nachmittag?
Nun, ganz einfach - es geht wieder aufwärts. In diesem Falle machen wir vom Barbarakreuz noch eine Runde zum Krumpensee.
Statt 30 Minuten zur Hirnalm, heißt es jetzt 1:45 zur Krumpalm. Hurra. Zum Glück gibt es am Weg ja einige Erfrischungsstellen.
Ja und frisches Wasser gibt es (auch wenn man nass wird), nur weil es noch genug Schnee gibt. Hurra!!! da kommt Freude auf.
Links der Eisenerzer Reichenstein, mittig der Grübelzinken und rechts der Vordernberger Zinken.
Hier geht es zur Hohen Zölz, mittig der Krumphals und rechts hinten herum geht es über den Reichenhals zum Reichenstein.
Da gab es schon einige Lawinen vom Reichenstein, davor der noch gefrorene Krumpensee, hinten das Rottörl und der Grüblzinken.
Damit war es genug für heute. Danke Romana für die lange Tour, mit 14km und 1.250Hm. Wir waren heute fast 7 Stunden unterwegs.
Die Tour ist absolut empfehlenswert und im Sommer noch ausbaufähig.