Die Hamburger Speicherstadt ist der weltgrößte historische Lagerhauskomplex, gelegen im Hamburger Hafen. Sie umfasst das Gebiet zwischen Baumwall und Oberhafen. Seit 1991 steht die Speicherstadt unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel unter dem Namen Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus auf der Liste des UNESCO- Welterbes eingetragen. Sie ist Teil des kolonialen Erbes Hamburgs.
2026
Speicherstadt
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Die Kaffeerösterei in der Speicherstadt Die Lagerhäuser in der Speicherstadt dienten u. a. der Lagerung von Kaffee, Kautschuk, Palmöl, Kakaobohnen, Teppiche und anderen Kolonialwaren. Der in der Speicherstadt gelagerte Kaffee stammte vornehmlich aus Süd- und Mittelamerika. Die Speicherstadt wurde zum weltgrößten Kaffeelager.
Das Chilehaus
2015 wurden die Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus auf der 39. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Bonn unter dem Titel in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Heute beträgt die Nutzfläche der Speicherstadt etwa 630.000 Quadratmeter und beherbergt neben zahlreichen Teppichhändlern und Agenturen diverse Museen, wie das Speicherstadtmuseum und das Zollmuseum. Auch die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, das Miniatur Wunderland, ist seit 2000 hier untergebracht, ebenso wie das Hamburg Dungeon und die Kaffeerösterei. 
Durch die Fleete und die Wasserweg-Abgrenzung zur Altstadt weist die Speicherstadt mit 20 Brücken einen hohen Anteil an verschiedenartigen Überführungen auf, von denen 14 unter Denkmalschutz stehen.
Kontorhausviertel mit Chilehaus aufgenommen von der Sankt Petri-Kirche.  Der 132 Meter hohe Kirchturm bietet durch Bullaugen einen guten Überblick über Hamburg.
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