Ähnlich wie gestern auf meiner Tour von Vorderstoder auf das Warscheneck war auch heute das Wetter leider durchwachsen. Waren es gestern die schönen Ausblicke vom Gipfel, so waren es heute die wirklich schwierigen Bedingungen durch die Hölle. Ich schreibe daher schon vorweg - bitte geht diese Tour nicht bei diesen Witterungsverhältnissen. Der Weg durch die Höll`ist nicht schwierig und im Sommer oder im Winter mit Schneeschuhen wahrscheinlich sogar sehr reizvoll. Heute bei sehr nassen, rutschigen Terrain ist dieser Weg zumindest talwärts sehr grenzwertig gewesen. Begonnen hat die Tour noch mit kleinen Sonnenfenstern auf der Wurzeralm. 
              Oberösterreich
In der Höll`
2026
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Lediglich 5 Personen waren heute knapp vor 11 Uhr Vormittag in der Bahn am Weg zur Wurzeralm. Wenig überraschend, sind doch für den ganzen Tag Nebelfelder und Regen angesagt. Das Warscheneck ist auch heute in den Wolken und wie man sieht ist für den Winter schon alles paratgestellt. Links im Hintergrund der Stubwieswipfel, rechts hinter dem Linzer Haus die Rote Wand.
Trotz der Herbstferien haben fast alle Gastronomiebetriebe geschlossen. Kein Wunder, es ist auch weit und breit niemand zu sehen. Wie schon erwähnt, beim Naturfreundehaus geht es rechts hinunter in den Höllgraben. Ein Hinweisschild gibt es hier aber nicht.
Der Weg ist trotzdem gut zu erkennen und nach ca. 7 Minuten steht man bei dieser Gabelung. Links geht es in die Höll und in weiterer Folge zur “Schwarzen Lacke”, rechts führt der Weg hinauf zum Schwarzeck
Laut Karte soll es hier Felszeichnungen geben. Nun, ich sah viele Felsen, Zeichnungen blieben mir aber verborgen. Völlig überraschend sah ich hier eine Markierung. Sie ist wohl für die Schneeschuhwanderer, bzw. Skitourengeher.
Oft ist es ein wahres Suchspiel nicht den richtigen, sondern zumindest irgendeinen Weg zu finden.
Viel Grün, viele nasse Steine, Wurzeln, Laub... Der Spaßfaktor hält sich bei den Verhältnissen in Grenzen. Nachdem ja für Gämsen selten Wege ausgeschnitten werden, wird er wohl für mich sein. Passt, ich nähere mich der “Schwarzen Lacke”.
Und ja, ihr seht richtig, da ist sie schon. Ich traue mich wagemutig über das Gewässer, bis zu dieser Tafel am anderen Ende des Sees.
Unmittelbar nach der “Schwarzen Lacke” teilt sich der Weg wieder. Höllstube oder Höllgraben? Ich bevorzuge letzteres. Ich weiß nicht wie es in der Stube ausgesehen hätte, der Graben war wohl nur die zweitbeste Idee. Jetzt wurde es richtig wildromantisch. Hier ohne Sturz hinunter zu kommen ist kein Können, sondern Glückssache.
Dieser Hochstand ist wahrlich hoch. Ohne Leiter hängt er ca. 1m über dem Boden. Sehr sportlich ambitionierte Jagdschaft. Bravo!
Immer öfters fällt mir auf... wo es einen Jagdstand gibt, gibt es auch eine Futterkrippe. Ich weiß - ist wohl purer Zufall. 
Mein Weg führt zur Talstation Wurzeralm. Rechts ging es zur Schmiedalm und weiter zum Kluftwald. Ich glaub dort muss ich mal hin.
Auch der Bosruck ist heute in den Wolken.
Kurz vor dem Ende meiner spannenden Tour durch die Hölle braut sich über dem Großen Pyhrgas ein Gewitter zusammen. Es zieht zum Glück vorbei und ich bekomme nur ein paar Regentropfen ab.
Wie schon erwähnt - NEIN, keine Tour für diese Jahreszeit. Ich bin heute 660Hm abwärts gegangen. Auch von der Länge war es mit 6km keine große Tour.
1: inderhoell2026