Heute war ich von Hinterstoder auf dem Kleinen Priel.
Eigentlich sollten wir ursprünglich 8 Personen sein, dann wurden es 4 und letztlich waren wir zu zweit...
Eine Wanderin aus der Umgebung UU und ich sind letztendlich übrig geblieben und haben diese schöne Tour gemacht.
Die heutige Tour kann man am besten in zwei Teilen erzählen. Ich beginne mit von Hinterstoder bis zum Kessenspitz.
Oberösterreich
Kleiner Priel 2.136m
2026
Wir sind heute fast 1.700Hm gegangen, dabei haben wir 17km zurück gelegt.
Dieser Teil bietet lange Zeit wenige Aussichten und kann man durchaus als Wald und Wiesenwanderung bezeichnen.
Vergessen darf man dabei aber nicht, dass gerade in diesem Teil die meisten Höhenmeter gemacht werden.
Meine heutige Begleiterin hat ein sehr gleichmäßiges Tempo und wir schaffen die ersten 1000Hm in zwei Stunden.
Noch gibt es nur teilweise gute Ausblicke, wie hier zu den Hutterer-Hössböden und zum Schnablwipfel.
Bei 1.800m Seehöhe, oder ca. 300m unter dem Gipfel des Kleinen Priels ist es vorbei mit lustig.
Ab hier ändert sich das Gelände komplett und der folgende Abschnitt verlangt volle Konzentration.
Hier Bildmitte ist der Kleine Priel zu sehen. Der Latschenabschnitt links unterhalb ist teilweise sehr ausgesetzt ohne Versicherung.
Die Aussicht zum Großen Priel und zur Spitzmauer ist schon von hier fantastisch.
Der weitere Weg ist geröllig und steil. Im Vergleich zum ersten Abschnitt brauchten wir für die letzten 330Hm ca. 1 Stunde.
Trotz herrlichen Wetter waren nur wenige Leute unterwegs. Der Kleine Priel wird wohl nicht so oft besucht wie sein großer Bruder.
Hier im Bild ist aber nicht der Große Priel sondern der Schwarzkogel.
Gipfel geschafft. Wie schon erwähnt, anfangs steil und einfach, danach teils ausgesetzt und viel Geröll.
Egal wo man heute hinsieht - blauer Himmel und viele Berge. Selbst der Ötscher, der Göller oder auch die Heukuppe sind zu sehen.
Hier direkt vor uns aber der Große Priel und die Spitzmauer mit dem doch eher erbärmlichen Kreuz vom Kleinen Priel.
Sengsengebirge vom Sperring, Schillereck, Hochsengs bis zur Hohen Nock wo ich gestern war.
In der Mitte der Tamberg und ganz ganz hinten gut zu erkennen der Ötscher.
Erlakogel bis Traunstein
Über diese Felsfomation müssen wir wieder zurück.
Einen hab ich noch... Den Schnablwipfel kann man noch mitmachen....
er liegt etwas Abseits und man braucht dafür ca. 1 Stunde.
Diesen schönen Gipfel haben wir dann auch noch erklommen. Laut GPX-Daten wäre es fast gerade gegangen, die Realität sah aber
anders aus. Man musste doch einiges Absteigen um an den Felsen vorbei zu kommen. Dafür gab es teilweise einen Latschenkampf.
Mit einigen kleinen Schrammen sind wir ganz gut durchgekommen und konnten nochmal den Blick zum Kleinen Priel genießen.
Der letzte Ausblick zum Warscheneck, Pyhrner Kampl, Schrocken, usw. bevor wir wieder in Hinterstoder angelangt sind.
Der Weg zum Kleinen Priel muss man sich hart erarbeiten, aber die Aussicht ist dafür umso schöner.