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Hier beschreibe ich die letzten beiden Tage in der Kreuzeckgruppe. Sie führte uns von der Hugo Gerbers-Hütte bis zur Anna-Schutzhütte und weiter hinunter bis nach Dölsach bei Lienz. Das Wetter ist auch heute wieder perfekt und ein herrlicher Sonnenaufgang versüßte uns das Frühstück.
              Kärnten
Überschreitung der Kreuzeckgruppe Tag 4+5 Gastkommentar von Romana
2026
Unser erstes Ziel unserer heutigen längsten Etappe der Kreuzeck-Überschreitung ist der Wildsee. Entlang des ersten Teiles unserer heutigen Etappe kommen wir von einem Törl zum nächsten auf denen wir uns in einer Höhe von 2.200m bis 2.460m bewegen. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Schafherden. Sobald ein Rucksack abgenommen wird, kommen sie gelaufen und schauen gespannt welche “Leckerlis” wir mitgebracht haben. Meist sind sie enttäuscht und gehen wieder.  
Im Bild unterhalb sehen wir den schönen Kammweg zum Sandfeldkopf, 2.554m.
Kaum stehen wir oben, geht es auch schon wieder abwärts über Felsen und entlang steil abfallender Wiesen zum Wildsee. 
Vom Wildseetörl haben wir den ersten Blick zu den Lienzer Dolomiten. Ein wahrlich fantastischer Anblick.
Wildsee
Unser Weg führt weiter über den Grenzweg Kärnten/Tirol zum Ziethenkopf, 2.483m mit den Lienzer Dolomiten und dem Lienzer Tal. Rechts Romana mit Blick zurück in die Kreuzeckgruppe. 
Das dreibeinige Kreuz am Loneskopf, 2248m ist unser nächstes Ziel. Mittig der Weg zum Ederplan, rechts das Kreuz vom Ederplan.  
Kurz vor der Anna-Schutzhütte sind wir noch am Ederplan, 2.062m gewesen. Auch von hier ist der Ausblick fantastisch.
Wie man auf den Bildern erkennen kann sind wir hier schon bei der Schutzhütte angelangt. Der Tag war wieder sehr lange mit 13km, 7.00h und ca. 780m aufwärts und 1100m abwärts. Der Lohn dafür war dieser schöne Sonnenuntergang mit Blick nach Lienz. 
Unser letzter Tag beginnt mit einem ausgezeichnetem Frühstück und Sonnenaufgang auf der Anna-Schutzhütte. Danach geht es über 1.300m m talwärts
Am Abstieg haben wir die Möglichkeit die “Erdpyramiden” zu besichtigen. Sicher ist, dass das Ende der Erdpyramide gekommen ist, sobald sich der schützende Deckstein von ihrer Spitze löst und herunterfällt. Dann ist sie unwiderruflich dem Untergang geweiht, denn nun hemmt nichts mehr die zerstörerische Kraft des Wassers.
Nach 5 Tagen in einfachen Schutzhütten (ohne Dusche) sind wir in Dölsach bei Lienz wohlbehalten angekommen. Insgesamt sind wir 52km gegangen, dabei sind wir 3.900hm hinauf und 4.500hm bergab gegangen. Wir hatten tolle Ausblicke, urige Hütten und dabei nur wenige Wanderer getroffen. Dabei konnten wir die Ruhe der Zweitausender alleine für uns haben und die Stille genießen. Die Kreuzeckgruppe ist noch ein Juwel, welches offensichtlich noch nicht von den Massen entdeckt und überrannt wird. Möge es so bleiben.   Zum Schluss noch DANKE an die beiden Guides Eva und Werner für die umsichtige Leitung dieser spannenden Wanderung, sowie ein Dankeschön an alle Gruppenteilnehmer für die angenehme Atmosphäre in diesen 5 Tagen. Es hat mir viel Spaß gemacht und vielleicht sieht man sich ja wieder bei einer eurer nächsten Touren.
1: kreuzeckgruppe32026