Heute haben Romana und ich mit Elisabeth und Dorothea eine gemeinsame Tour von Micheldorf gestartet.
Ausgangspunkt war dabei “In der Krems” wo es viele Wandermöglichkeiten gibt. Eine davon ist die Kremsmauer.
In diese Richtung starten wir auch unsere heutige Tour. Von beginn an - einfach nur steil, steil und noch immer steil...
Oberösterreich
Eine lange Tour, die
so nicht geplant war
2026
Auf dieser Wanderung gibt es wirklich sehr wenige Erholungsphasen. Hier sehen wir die imposante Kremsmauer.
Der Aufstieg in Richtung Kremsmauer wurde immer schöner. Etliche abschüssige Stellen wurden mit Seilen gesichert.
Die Problematik - der vereiste Altschnee. Ja und ich war es, der hier leider ohne Grödeln und Stecken als Erster umgedreht hat.
Die drei Damen waren da schon um einiges mutiger und gingen zumindest bis zum Törl, wo auch sie dann umgedreht haben.
Wohl aber um mich nicht stundenlang alleine weiter gehen zu lassen. Hier ein Danke an die Gruppe. Das nennt man Gemeinschaft.
Damit hieß es wieder einiges Absteigen und bei der ersten Weggabelung in Richtung Nackter Kaibling zu gehen.
Entlang der Felswände der Falkenmauer geht es im steilen Gelände aufwärts. Technisch natürlich viel einfacher, fordernd trotzdem.
Wir gehen weiter zum Rauhen Kaibling. Hier ein Blick zurück zur Kremsmauer, Nackter Kaibling und Falkenmauer.
Am Rauhen Kaibling sind wir schnell. Ein wunderschöner Kammweg führt zum Aussichtsgipfel mit einem kleinen Kreuz.
Nächstes Ziel ist der Pfannstein auf 1.423m. Hier reiht sich nun Gipfel um Gipfel.
Traunstein
Zwillings-
kogel
Hoch-
stein
Windhag-
kogel
Hoch-
kogel
Großer
Höllkogel
Großer Priel, Schermberg, Rotgschirr, Zwölferkogel
Kremsmauer, Falkenstein, Rauher Kaibling.
Kasberg
Der Weg hinüber zum Nackten Kaibling ist dann schon viel grüner und bestens zu gehen. Das “große” Gipfelkreuz auf 1.368m.
Vom Pfannstein könnten wir zur Gradnalm absteigen. Tun wir nicht, da ist doch noch der Herrentisch.
Nun, Tisch haben wir keinen gesehen, dafür den Frühling. Schlüsselblumen, Frühlingsenzian und fast verblühte Schneerosen.
Der Weg hinunter zur Sattelhalt-Jagdhütte ist durch viele umgestürzte Bäume unangenehm zu gehen.
Da fordert es ein bisschen Aufmerksamkeit um nicht im Bäumemikado stecken zu bleiben.
Einer geht noch... ja, einen Gipfel hab ich nämlich noch am Weg nach Micheldorf gefunden. Den Schabenreitnerstein, 1.143m.
Der Felsen rechts neben dem komfortablen Jagdstand mit Frischluftgarantie, hat ein schönes Kreuz. Da müssen wir hin.
Die angegebene Zeit von 1:00 und schwarz ist kompletter Unfug. Wir gehen knapp 15 Minuten und das ist maximal rot.
Wie auch immer, auch von hier ist der Ausblick heute fantastisch.
Jetzt ist aber genug...
Genau. Nach 5 Gipfeln hat es gereicht.
Nicht jeder Tag läuft nach Plan. Man muss nur wissen wie
man damit umgeht... Und wir haben das Maximum aus
der veränderten Situation gemacht. DANKE an Euch!
12km, 1.580Hm - ein schöner Tag war das!