Niederösterreich
Am 1.358m hohen Otter  scheint immer die Sonne
Heute war ich mit meiner lieben Freundin Edit wieder einmal alleine unterwegs. Eine schöne, kurzweilige, aber immer interessante Tour ist die sogenannte Otterrunde. War früher ein markierter Weg von Schlagl gut zu erkennen, so sind heute nur mehr spärliche Wegweiser und in späterer Folge einige nette Mascherl als Wegzeichen vorhanden. Anfangs noch kurz im Nebel, schon bald aber im herrlichen Sonnenschein, können wir diese Runde nur wärmstens empfehlen!
Wie schön erwähnt - Wegweiser gibt es nur selten... und selbst die sind unvollständig. Beamtenmikado könnte man das nennen... Der erste der sich bewegt scheidet aus. Naja, ein paar kenne ich, die gewinnen immer.
Ab ca. 1.000m Seehöhe kommen wir über die Nebeldecke... Ach wie schön ist das denn? Kaum zu glauben wie die Sonne scheint.
Die Aussicht über den Wolken ist wie immer hervorragend. Ein Blick zum Schneeberg, aber auch links zum mittleren Otter.
Der Schnee wird doch ein wenig mehr.. Schneeschuhe wären aber absolut unangebracht gewesen. Der Wegweiser gibt die Richtung vor. Ein kleiner netter Steig führt recht schnell zum Gipfel des Großen Otters. Den Ruprechtsteig kenne ich noch nicht. Ich werde ihn mir mal vormerken. Wird wohl auch nur ein anderer Zustieg zum Gipfel sein.
Die stets sehr einfache Runde hat ihren höchsten Punkt am 1.358m hohen Großen Otter. Ein Gipfelbucheintrag ist Pflicht.
Ein paar Wolken stören nicht. Ausblick zur Rax und zum Sonnwendstein. Heute werden wohl überall mehr Leute sein als hier....
Am Weg zum “mittleren Otter”, kommt uns überraschend eine Kleingruppe entgegen. Die einzigen Wanderer die wir heute sehen. 
Ein Blick zum Alois Günter Haus. Dort waren wir vor ein paar Wochen ebenfalls im strahlenden Sonnenschein.
Links im Bild der Kleine Otter und dahinter der Erzkogel.
Immer wieder sehen wir auf dieser Tour Herzerln, Schmetterlinge, Mascherln oder ähnliche liebliche Markierungen. Einen ähnlich “ausgestatteten Weg” gibt es bei Doppelwiesen nahe dem Hartkogel bei Prigglitz.
Rote Lippen soll man Küssen... hier z.B. beim Kreuz des mittleren Otters ... auch diese Bäume haben sich lieb....
Die schon erwähnte Markierung vom Mittleren zum Kleinen Otter.
So manches “Hindernis” wurde mit Leichtigkeit und viel Humor bewältigt.
Auch von Kleinen Otter ist die Aussicht zum Schneeberg wunderschön. Ein Tag zum Genießen.
Den Abstieg vom Kleinen Otter zum Kummerbauerstadl  auf einen “breiten Fußweg” darf man teilweise als durchaus Steil ansehen. Nun, Edit ist meine “idealen Abstiege” ja schon gewohnt. Alles andere als ein “mitten durch das Gehölz” wäre ja schon überraschend.
Nach einer Jause im Kummerbauer Stadl (die Kardinalschnitte war auch schon mal viel besser) gehen wir Richtung Schanzkapelle.
Hoch über den Göstritzgraben führt der wunderbar angelegte Weg zur Schanzkapelle.
Noch einmal ein Blick zur Heukuppe, dem höchsten Punkt der Rax. Rechts der Schneeberg, Elisabethkircherl, davor der Grasberg.
Edit und ich sind bei der kleinen Kapelle angelangt. Von hier sind es noch ca. 1km auf der Asphaltstraße zum Ausgangspunkt. Wenn jemand einen einfache, leicht zu gehende Tour sucht... diese hier können wir absolut empfehlen.
Nach insgesamt 12km und ca. 650Hm sind wir wieder beim Auto angelangt. Danke Edit, es war wie immer sehr schön mit dir!
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