Die heutige Tour führte uns von St.Pankraz, PP Teufelskirche auf das Schillereck.
Eine Tour - zwei Meinungen. Während meine Partnerin die Tour sehr schön fand, empfand ich sie nicht so besonders.
Vorallem der ewig lange Zustieg bis zum “Sengsengebirgs Höhenweg” war für mich mehr als langweilig.
Es ist aber auch gut so, dass jeder Mensch so seine eigene Meinung über eine Tour hat.
Oberösterreich
Sengsengebirge
Schillereck
2026
Das Schillereck ist ein großartiger Berg - der aber vorallem für mich - nur im Kammbereich wirklich schön war.
Was wir jedenfalls BEIDE seltsam fanden waren sowohl die Zeitangaben als auch die “Schwierigkeitskategorien”.
Den Spering mit blau zu bezeichnen grenzt ja schon an Fahrlässigkeit. Eher belustigend fand ich die die Bezeichnung SENSENgebirge...
Naja, zum Glück haben wir den Sensenmann nicht angetroffen. Aber nun zur Tour. Lange Zeit viel Wald, wenig Aussicht...
Dafür wenn wir mal was gesehen haben war es sehr schön. Hier ein Blick zum Bosruck.
Nach 900Hm sind wir bei der Funkstation angekommen. Zugleich am Sen(g)sengebirgs Höhenweg.
Die Zeiten sind selbst am Höhenweg nicht wirklich logisch. Egal. Jedenfalls ist der Weg von der Funkstation zum Schillereck
dann wirklich schön. Teils eine ausgeschnittene Latschengasse, einige Felspassagen, das ist ganz nett.
Die Aussicht ist hier sehr gut. Links im Bild die Latschengasse hinauf zum Schillereck.
Vom Schillereck sehen wir zum Spering, rechts hinten die Kremsmauer.
Schillereck 1.748m
Lt. Angabe der Tafeln wäre in 7 Stunden die Hohe Nock erreichbar. Vor uns sehen wir Hochsengs, hinten den Seekopf.
Hier sehen wir ins “Tote Gebirge”. Karlspitze, Kleiner Priel, Spitzmauer, Großer Priel, Schermberg, usw.
Wir gehen wieder zurück zur Funkstation und von dieser weiter zum Spering, der hier im Bild links hinen ist.
Rechts davon der Traunstein und noch weiter rechts nochmals die Kremsmauer.
Nach der Funkstation kurz eine Forststraße und dann geht es noch einmal hoch zum Spering auf 1.605m.
Bild links ein Blick zurück zum Schillereck, im Bild rechts kann man gut die Steyr sehen.
Vom Spering steigen wir in südliche Richtung einen spannenden Jagdsteig ab.
Wer ihn nachgehen will - er ist nicht schwierig, aber man sollte jedes Steinmännchen im Auge behalten!!!!
Wenn ihr keines findet, geht zurück zum Vorherigen und schaut nochmals. Den Pfad verlieren ist keine besonders gute Idee.
Zur Belohnung für diese mit 15km und 1.500Hm doch recht anstrengende Tour gab es keine Schwammerl, sondern besonders gutes.
Knödelvariation und gebackenes Eis... Hm, das schmeckt.