Niederösterreich
Seekopf, Hirschwand und blühende Bäume
In die Wachau kommt man entweder zur Marillenernte oder zur Marillenblüte. Nun, heute war letzteres der Fall und so habe ich mit Sylvia eine nette Runde bei der Gemeinde Rossatz-Arnsdorf gemacht. Beginn war der Ortsteil Oberkienstock wo wir direkt bei der Tafel “Seekopf” parkten. Zuvor haben wir jedoch schon unser mitgebrachtes Fahrrad bei St.Lorenz abgestellt. Dort war unserer Ziel der heutigen Tour und von dort fuhren wir zum Schluss wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Der Hirschwandsteig (B) ist ein kurzer und leichter Klettersteig und zählt zu den Wacher Wanderklassikern.
Nach nur wenigen Minuten ist man beim Steigbuch angelangt, von wo man einen schönen Tiefblick hat.
Der Abstieg über die Ostseite ist zwar ein wenig schwieriger, im großen und ganzen aber sehr unproblematisch. 
Einen ganz tollen Ausblick nach Weißenkirchen an der Donau hat man vom sogenannten Falkenhorst.
Die 1.400 Einwohner zählende Marktgemeinde wird dominiert von der mächtigen gotischen Wehrkirche aus dem 14.Jahrhundert.
Diese sehr empfehlenswerte Tour ist insgesamt 10km lang, dabei sind 500Hm zu absolvieren.
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Oberhalb der nur knapp 20 Einwohner zählenden Ortschaft St.Lorenz steht dieses Kreuz zum Gedenken der Kampfgruppe Jokisch
Bei der Fähre nach Weißenkirchen in der Wachau sind wir wieder an der Donau angelangt. Beim Hinfahren haben wir hier unsere Fahrräder abgestellt und können somit die zwei Kilometer nach Oberkienstock auf dem netten Radweg zurückradeln.
Ein nächstes Highlight der Tour ist die sogenannte Fahnenwand. Ein richtiger Kraxelfelsen von dem man wieder einen wunderschönen Blick in beide Richtungen der Donau hat. Direkt unter uns die Fähre die von St.Lorenz ans andere Donauufer nach Weißenkirchen führt.
Marillenblüten, Himmelschlüsserln, Leberblümchen säumen den Weg. Der Frühling ist sooooo schön...
Immer wieder sehen wir dieses Zeichen - es zeigt uns an, dass wir uns hier am Welterbesteig der Wachau befinden. 
Unserer erstes Ziel für heute haben wir erreicht - den 671m hohen Seekopf mit der gleichnamigen Warte. Der Aussichtsturm ist eine echte Herausforderung. Morsche, knarrende, teils lockere Bretter lassen so manchen Zweifel über die Sicherheit dieses Turmes aufkommen. Ich lass mich nicht davon abhalten, in der Zwischenzeit verewigt sich Sylvia im “Gipfelbuch”.
Ein Blick nach Wösendorf
Von Beginn an begleiten uns viele Markierungen und Zeichen. Das Herz, die Sonne... und viel Spaß und Freude an der Tour.
Der Weg ist wunderbar angelegt und auch nicht zu verfehlen. Dass wir anfangs ganz wo anders hinkamen lag vielmehr darin, dass ich einen anderen Aufstiegsweg finden wollte, was mir aber leider nicht gelungen ist. So kamen wir ganz schön ins Schwitzen und mussten bei so machen großen Felsblöcken entweder vorbei, gleich oben drüber oder mitten durch. Action pur.
Zugegeben hätte man diesen Beginn der Tour viel leichter gestalten können. Aber ich wähle immer den direktesten Weg der oft der kürzeste, aber selten der einfachste ist. Sylvia ist das von meinen Abenteuertouren schon gewöhnt.
So wie die ganze Gegend hier faszinierend war, so hat uns auch diese Smaragdeidechse sehr gefallen.
Wiedereinmal müssen wir über einen Felsen und mitten durchs Gebüsch.
Immer wieder türmen sich Felsformationen vor uns auf. Der Dunkelsteiner Wald hat wahrlich seinen Reiz und wurde bislang von mir zu unrecht ignoriert. Ich denke dass ich hier noch einige schöne Touren finden werde.
1: seekopf