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Tourenberichte 2026
Im Jahre 2019 wurde der Lünersee in der Sendung 9 Schätze zum schönsten See gekürt. Kein Wunder, dieser See ist ein Traum. Er liegt auf 1.970 Meter Höhe, gilt als das türkisblaue Juwel des Rätikon und war einst der größte natürliche Bergsee der Ostalpen. Inzwischen ist er aber einer der größten Stauseen Westösterreichs und Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Heute habe ich eine davon gemacht auf den südl. und nördl. Schafgafall. Mit der heute gut gefüllten Lünerseebahn fahre ich in wenigen Minuten bis zur Douglas-Hütte hinauf. Erster Eindruck oben... wow!!!
              Vorarlberg
Lünersee Schafgafall
2026
Die Farbe von dem See ist wirklich unglaublich. Auch wenn zur Zeit wenig Wasser im Lünersee ist, er ist einfach nur traumhaft schön. Die Staumauer, dahinter der Seekopf und links von der Mitte geht es hinauf zur Scheslaplana. Die steht heute aber nicht am Programm. Mein Ziel ist heute vorerst einmal der südl. Schafgafall. Ein schöner, teils schottriger Bergweg mit herrlicher Aussicht.
Im Bild links wieder der Seekopf, auf den es aber offensichtlich keinen “normalen” Weg gibt, die Staumauer und der “böse Tritt”. Rechts ein Blick zum Saulakopf hinten in den Wolken und davor den nördl. Schafgafall.
Hier bin ich schon am südlichen Schafgafall angelangt. Ich bin der erste heroben, bald kommen aber mehrere Leute. Bis dahin ist die Tour einfach, das wunderschöne Gipfelkreuz mit dem See dahinter lässt mein Bergsteigerherz höher schlagen.
Man könnte hier wohl 100e Bilder zeigen vom Lünersee - eines schöner als das Andere. Lange überlege ich nun wie ich weiter gehe. Mittlerweilen sind schon gut 10 weitere Wanderer aufgestiegen. Gehe ich wieder abwärts bin ich viel zu schnell wieder unten, gehe ich weiter zum nördlichen Schafgafall? Schwierig.
So wie der bisherige Weg ist auch der weitere Wegverlauf nicht markiert und Wanderspuren sieht man praktisch auch keine.  Die Routenwahl wird einem durch das anspruchsvolle Gelände meistens vorgegeben. Diese Überschreitung ist mit T4-T5 angegeben. Bitte!!!! Vorsicht, da ist jeder Schritt ganz genau zu überlegen. Es ist schmal, brüchig und es gibt keinerlei Sicherungen. Hat man den schwierigsten Teil aber mal hinter sich, wird diese Tour zur Genusstour und unvergesslich.
Rückblick auf den Abstieg vom südl. Schafgafall. (2.414m)
Wie schon erwähnt, nach dem Abstieg ist alles viel einfacher. Es bleibt weglos aber sehr einfach bis zum nördl. Schafgafall.
Südl. Schafgafall und rechts Saulakopf.
Kann es eigentlich noch schöner werden? Nein, aber kitschiger. Hier bin ich am nördl. Schafgafall (2.393m) angelangt.
Über felsiges Gelände T3 geht es unterhalb es südl. Schafgafalls wieder abwärts. Oben Schneehühner.
Ich mag Felsen. Es geht gut voran und ich biege zur Lünnerkrinne ab. Ein schöner Grat, ohne größere Schwierigkeiten. Von dort gehe ich dann weiter zur Lünnerseealpe, sie steht genau auf 2.000m.
Wer kommt denn da gelaufen? Oh, wie süß....
Vor mir der Zaluanderkopf, rechts würde es zum Schweizertor gehen. Leider reicht heut dazu die Zeit nicht mehr.
Buttermilch und Apfelkuchen bei der Lünerseehütte. Absolut Empfehlenswert.
Und wieder beim Lünersee... links mittig ist die Staumauer zu sehen. Leider auch zu sehen der geringe Wasserstand.
Ich war heute 10km unterwegs und habe 830Hm absolviert. Die Tour ist WUNDERschön!!! der Übergang aber sehr ausgesetzt. Ich würde ihn aber trotzdem jederzeit wieder gehen.
1: vbgschafgafall2026