Auf die Schneealpe gehe ich zwar selten, aber sehr gerne. Dort gibt es nämlich den besten Topfenstrudel mit Vanillesauce ever. Heute bin ich mit Romana von der Nordseite, vom GH Leitner in Neuwald aufgestiegen. Ein (leider) sehr langer Zustiegsweg führt ca. 3km entlang des Steinalpls bis zum Einstieg vor der Rauhen Wand.
              Steiermark
Schneealpe von Neuwald
2026
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Ist man mal dort geht es in den Kleinbodengraben. Viele umgestürzte Bäume, ein paar mal quert man den Bach, Stille, einfach Stille.
Wir gehen an den Salzwänden vorbei und bleiben sehr lange im Graben der trotzdem schöne Aussichten bringt.
Der Weg ist nicht schwierig. Er wechselt oft hin und her, manchmal geht es auch im ausgetrockneten Bach aufwärts. Ist man einmal im Melkboden angelangt hat man schöne Sicht zur Donnerwand, dem Kitzberg bis zur Kramerin.
Die letzten Meter vor der Hochalm, nahe dem Schusterstuhl sind nicht nur steil sondern auch sehr windig. Nun, eigentlich wenig überraschend, ist unser Ziel doch der Windberg. Diesen erreichen wir von hier auch in ca. 15 Minuten.
Haube, Handschuhe, Windjacke - alles was eben in einen Rucksack gehört wird heute gerne angezogen.
Windberg 1.903m
Ein paar Wanderer kommen auch herauf zum Windberg, hauptsächlich aber von der Südseite, dem Schneealpenhaus. Wir gehen nach einem kurzem Rundumblick hinunter zum Michelbauern auf Suppe und Strudel. Hervorragend! Absolut empfehlenswert. Im Bild darunter noch deer Schusterstuhl, rechts die Rax mit der Heukuppe und links hinten der Schneeberg.
Bei der nahen Halterhütte gehen wir gut gestärkt vorbei in Richtung Mooskogel und weiter zur Kleinen und Großen Burgwand.
ACHTUNG! An all die diesen Weg gehen! Unterhalb der kleinen Burgwand geht der Steig über eine absolut ausgesetzte Schotterrinne!! Hier ist größte Vorsicht geboten, wenn man hier wegrutscht... Im Zweifel kann man auch oben über die Burgwand kraxeln.
Ein bisschen entfernt, das Schneealpenhaus.
Hat man diese schwierige Stelle mal hinter sich wird der Weg wieder wesentlich einfacher. Vor der Großen Burgwand zweigt links der Burgsteig ab. Hier sollte man immer auf den Weg achten. Manchmal verliert er sich kurz.
Eine kleine Wiese und bei dem Steinmännchen dann links hinunter. Im späteren Verlauf folgt Waldmikado. Unten durch, oben drüber, manchmal weiß man wirklich nicht wie es weiter gehen kann. Trotzdem sollte man auch hier nicht zu weit vom Weg abweichen.
Auch hier wird in Talnähe wieder das Bachbett gequert. Steinmännchen zeigen hier bestens den Weg auf die andere Seite.
Bienenstöcke mal anders sehen wir dann am Weg entlang der Kalten Mürz bis zum GH Leitner. 19km, 1000Hm. schön war es mit dir!
Neuwald
Burggraben
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