Heute bin ich in einer Gruppe von 9 Personen auf die Hohe Nock gegangen.
9 Teilnehmer klingt viel, war aber eigentlich überhaupt nicht störend. Die Gruppe war sehr harmonisch und ist in gutem Tempo
von Rettenbach über den Budergrabensteig zur Hohen Nock aufgestiegen. Hier ein kleiner Bericht davon:
Oberösterreich
Hohe Nock 1.963m
2026
Der Weg führt längere Zeit durch den Budergrabensteig in dem man nur wenig Ausblick hat. Erster Höhepunkt ist wohl eine Flanke
mit Geröll die aber gut zu Queren ist. Erste Ausblicke hat man erst ab ca. der Hälfte es Aufstieges, dafür dann umso bessere.
Links der Hagler, rechts das Merkensteinbründl. Frisches Wasser ist auf einer Bergtour immer willkommen.
Die Gruppe ist für die Größe recht gut unterwegs. Klar, dass man bei diesem Wetter, der perfekten Sicht gerne mal stehen bleibt.
Der Gipfel kommt näher. Kurz vor dem Kreuz gibt es noch eine einfache Kletterpassage die uns aber keinerlei Probleme machte.
Der Ausblick von der Hohen Nock ist einfach fantastisch. Egal in welche Himmelsrichtung man sieht - die Fernsicht ist ein Traum.
Hier geht es zum Rohrauer Größtenberg, Hochsengs, Schillereck. Dahinter der Traunstein, rechts die Kremsmauer.
Unmittelbar vor uns der Hagler. Dahinter alte Bekannte wie Rote Wand, Warscheneck, Pyhrner Kampl, Schrocken, Hochmölbing, usw.
Auch wenn es noch so schön ist - wir müssen wieder zurück. Zuerst wieder die kurze Kletterpassage, diesmal abwärts.
Rudi und ich haben schon beim Aufstieg gesehen, dass es ca. 200m unterhalb der Hohen Nock einen Pfad zum Gamsplan gibt.
Den haben wir im Abstieg dann auch noch mitgenommen. Ein nettes Steigerl ohne nennenswerten Schwierigkeiten führt zum Kreuz.
Zwei, drei leicht ausgesetzte Passagen und in ca. 20 Minuten sind wir beim Gamsplan auf 1.902m angelangt.
Von diesem geht es wieder zurück zum Hauptweg wo wir bald auch wieder beim Merkensteinbründl und am Budergrabensteig sind.
Die gut 35 Minuten die wir für den Abstecher zum Gamsplan gebraucht haben hieß es nun wieder aufzuholen.
Die Gruppe war zügig unterwegs, als uns aber jemand sagte wir sind nur ca. 8 Min. dahinter, gab es für Rudi kein Halten mehr.
Lange hörten wir sie schon, irgendwann sahen wir dann die 7 Zwerge vor uns und schlossen uns an. Dann waren wir wieder alle neun.
Die letzten Meter... der Herbst ist nicht mehr aufzuhalten.
Aufzuhalten waren wir auch nicht bei einer ausgezeichneten Stärkung und guter Stimmung in der Gastwirtschaft Waldhof.
Wir waren heute ca. 13km unterwegs und sind dabei 1.500Hm gegangen. DANKE an alle - gerne wieder!