Dies ist ein Bericht über die 5-tägige Wanderung in der Kreuzeckgruppe. Heute ist der dritte Tag unserer Tour - der nicht nur von den Witterungsverhältnissen - schönste Tag, dieser Überschreitung. Früh morgens starten wir von der Feldner Hütte  zu der Hugo Gerbers Hütte. Laut der Aussage einer Gruppe aus Deutschland erwartet uns heute der schwierigste Teil der Überschreitung. Aber zu erst starten drei mutige Frauen (auch ich) mit dem Aufstieg zu dem namensgebenden Berg -  dem Kreuzeck auf 2710m. Los geht`s mit den ersten 300hm an diesem Tag.
              Kärnten
Überschreitung der Kreuzeckgruppe Tag 3 Gastkommentar von Romana
2026
Weiter geht es an Schwarzwänden zu der Kreuzscharte 2470 m vorbei bis zur Hugo Gerbers Hütte auf 2400 m.
Aufstieg zum Kreuzeckgipfel, 2.710m. Das Kreuz ist schon in Sicht.
Frauenpower hat den Gipfel erreicht. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Die Aussicht von oben ist unglaublich. Unzählige Berggipfel die aus dem Nebel im Tal ragen. Wir sehen bis zum Großglocknermassiv, zu den Julischen und Karnischen Alpen.  
Vom Kreuzeck steigen wir zum Glenktörl auf 2.457m ab. Von hier führt der Weg zum Hochkreuz. Wir wandern am Gebiet mit dem romantischen Namen Vierzehn Seen vorbei. 
Der Weg schlängelt sich auf und ab zwischen den Felsen, zum Teil sehr eng nicht gesichert am felsigen abschüssigen Hängen. Unser Guide Eva posiert hier auf einen steilen Felsen und genießt die Aussicht von oben.
Ob wir tatsächlich alle 14 Seen gesehen haben weiß ich nicht, jedenfalls sieht man nach jeder Ecke wieder ganz viele. Die Post bringt ja bekanntlich allen was... von Mitte Juni bis mitte September wird dieser Postkasten regelmäßig geleert.
Wir erreichen das Kirschentörl, 2426 m und über einen 200 m langen Anstieg den zweithöchsten Gipfel auf unserer Wanderung  das Hochkreuz 2709 m. Die Aussicht von hier ist fantastisch. Man könnte noch viele Tage hier verbringen. 
Nach 12km, 6,5h und 1080hm (mit Kreuzeck-Gipfel) sind wir bei der Hugo Gerbers-Hütte angelangt. Wir freuten uns schon auf die Dusche und Badezimmer welche sich ausnahmsweise nicht IM sondern NEBEN der Hütte befanden.
Bei gefühlten +4° Wassertemperatur und 15° Lufttemperatur macht baden doppelt Spaß. Immerhin sind sie gratis und das ersparte Geld kann man in warme Getränke investieren.  
Blick zum Glanzsee vom Glenktörl. Gut geschützt hinter den Felsen steht die Feldner-Hütte.
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