Niederösterreich
Von der Soisgegend auf den Schwarzenberg 1.033m
28.Dezember 2013 und weit und breit kein Schnee.... Tja, so ist es zur Zeit leider und so haben sich Sylvia und ich heute entschieden wieder die Wanderschuhe aus dem Kasten zu holen und eben so eine Wanderung zu machen. Als Ziel haben wir uns diesmal den Schwarzenberg zwischen Loich und der Soisgegend ausgesucht. Warum gerade diesen, doch recht unbedeutenden Kogel? Nun, dort waren wir schon einmal im Zuge meiner Besteigung von allen “1000er von Niederösterreich” und damals haben wir am Gipfel ein kleines Kreuz mit einer Dose und einem kleinen Buch montiert. Ob dies alles noch so vorhanden war? Lesen sie dazu den nachfolgenden Bericht. Jedenfalls haben wir heute einen anderen Zustieg gewählt, den wesentlich steileren und unkonfortablen Aufstieg von der Soisgegend. Einsam sieht hier alles aus. Sehr einsam. Bei unserer Ankunft stehen ein paar Leute beisammen, wohl der halbe Ort... Beim Marterl beginnt unsere Tour, dahinter geht es gleich steil bergan.
In “BLAU” ist die heutige Tour, mit etwas über 6km und ca. 550Hm zu erkennen. In GELB die Tour vom 3.Juni 2012 wo wir von der Hammerlmühle in Loich aufgestiegen sind und das Gipfelkreuz montiert haben. Jeder Tag den man in netter Begleitung in der Natur verbringen kann ist ein gewonnener Tag. Dennoch möchte ich hier erwähnen, dass diese Tour nicht unbedingt nachahmungswert ist. Die Ausblicke zum Ötscher, Hohenstein, Geißbühel sind zwar sicher sehr schön, jedoch sicher auch von wo anders sichtbar. Ob ich jemals wieder auf der Schwarzenberg komme bezweifle ich.
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Ja, der Beginn es wirklich SEHR steil. Oft musste Mann/Frau die Hände benutzen um im sich im steilen Gelände irgendwie halt zu verschaffen. Sylvia ist meine direkten Aufstiege ja schon gewöhnt. Da gibt es kein Zick-Zack, einfach gerade hinauf. Super gemacht!
So schnell änderte sich der Aufstieg auch nicht. Ein paar mal überquerten wir eine Forststrasse, die überlassen wir aber anderen.
Da kommt Freude auf. Eine kurze Rast, ein guter Schluck Tee.. Ja und wie es weitergeht ist ja zu sehen... Einfach nur steil.
War es mal nicht so steil wurde es interessant hier durchzukommen.
Eine Tour mit erhöhtem Spassfaktor und die nächste Steilstufe wartet schon auf uns....
Wiedereinmal überqueren wir eine Forststrasse. Geht es hier wirklich hinauf? JA, so ist es, der letzte Anstieg für heute.
Der Ausblick von hier ist sehr schön, der Weg bei weitem nicht mehr so steil aber deswegen keineswegs einfacher.  Der langgezogene Bergrücken vis a vis ist der Geißbühel, Josef Franz Hütte und der Hochebenkogel. Er hat uns so fasziniert, dass wir gleich beschlossen bei der nächsten Gelegenheit dort hin zu gehen. Der bewaldete Hügel rechts im Vordergrund sollte der Eibenberg sein. 
Wesentlich sicherer war ich mir, dass es hier immer am Bergrücken entlang weiter geht.
Die letzten 20 Minuten zum Gipfel waren zwar um einiges flacher, dafür wurden wir “vom Winde verweht”.
Was macht MANN nicht alles für ein gutes Bild... Ein Zoom nach Mitterbach zur Gemeindealpe zeigt, dass auch dort nicht allzuviel Schnee liegt. An diesem Tage wurde der Lift wegen orkanartigem Sturm eingestellt. Auch wir bekamen den hier zu spüren...
Haube und Ohrenschutz waren hier schon angebracht. Das Herbstlaub flog nur so durch die Gegend und machte den Waldboden gleich.. und so dauerte es gar nicht lange und ich lag in einer mit Laub gefüllten Mulde.. Hmm, Laubwühlen statt Schneewühlen.
Unmittelbar vor dem Gipfel sah es richtig unwirtlich aus. Bäume kreuz und quer, überall knarrten durch den Sturm die Äste...
Zu unserer Freude war das Gipfelkreuz, welches wir im Juni 2012 montiert haben noch vorhanden. Die Dose mit dem Gipfelbuch war leider kaputt und somit auch die Einträge nicht erkennbar. Schade.
Lange halten wir uns am Gipfel nicht auf, der Wind verbläst uns. Ein Foto vom Ötscher muss aber noch sein.
Wo MANN rauf kann... muss MANN auch rauf... Blick zur Schöngrabenspitze und den Hohenstein mit Hohensteinhaus. 
Auf der Oed geht es vorbei in Richtung Hinterbrühl wo unser Auto parkte.
Ein paar letzte “Ausblicke” von der Soisgegend bevor es richtig “Oed” wurde...
1: sois