Dies ist ein Bericht über die 5-tägige Wanderung in der Kreuzeckgruppe.
Beginn der Tour war in Niederkolbnitz, wo wir - eine 8-köpfige Wandergruppe - mit dem Taxi zur Klinghütte aufwärts fuhren.
Übernachtung bei der Salzkofelhütte. Der Weg geht entlang der vom Almrausch, Heidelbeeren- und Preiselbeersträuchern
bewachsenen riesigen Hängen tiefer in die Kreuzeckgruppe, vorbei an Weiden und kleinen Seen. An der Bogneralm und die
Pusarnitzeralm gehen wir rasch vorbei. Die Landschaft ist üppig grün und schon mit einem leichten Hauch vom Herbst, feucht
und nass. Schwammerl schießen überall aus dem Boden, es fällt schwer daran vorbei zu gehen.
Kärnten
Überschreitung der
Kreuzeckgruppe
Tag 1+2
Gastkommentar von Romana
2026
Bei der Salzkofelhütte (1987 m) steigen 6 von uns die 511hm zum Gipfel des Salzkofels auf 2498 m.
Wir waren am ersten Tag 5h, 8,2 km, 1062 hm rauf und 572 hm runter, im mittelschweren Gelände unterwegs.
Nach einer durchwachsenen Nacht mit starkem Gewitter und Hagel frühstückten wir bei blauem Himmel mit Sonnenschein.
Unser Ziel am heutigen 2.Tag war die Feldnerhütte über den Heinrich Hecht-Weg.
Wir wandern vorbei am Geierspitz ohne Gipfelbesteigung zum Kleinen Kreuzeck (2505 m), weiter zu der Goldgrubenscharte auf 2450m.
Die Pfade sind eng, zum Teil immer wieder auf- und absteigend, zwischen Felsen mit gerölligen Hangquerungen.
Ab der Scharte öffnen sich weite Aussichten in die umliegende Berglandschaft. Herrlich.
Weiter geht es bis zu der Annaruhe auf 2508 m, Naßfeldtörl 2290 m bis zum Glanzsee mit der Feldnerhütte (2182 m).
Die Hütte sehen wir schon vom weitem, marschieren aber noch gut 2h bis wir sie tatsächlich erreichen.
Wir sind der Hütte schon deutlich näher gekommen. Die Vorfreude auf das Abendessen kommt auf.
Die Wanderung heute war bis auf einen kurzen Abschnitt vor der Goldgrubenscharte - wo der Weg abschüssig und geröllig war -
im mittelschweren Bereich.
Wir sind heute 6,5h, 12km, 800hm bergauf und 600hm bergab gegangen.